Was ist aus den Männern geworden? Ihre Rollen verwischten. Männer, emanzipiert euch zurück, aber nicht ohne das Wissen um unsere Gleichberechtigung! Ja, wir haben es uns und euch gezeigt. Wir schaffen alles allein – nur zum Kinderzeugen rufen wir euch noch. Stopp!
Ich bin Frau. Weil ich Mutter bin? Weil ich Nägel in die Wände bohren und mein eigenes Geld verdienen kann? Das ist ein Gewinn. Aber das Gefühl von Frausein wird nur in der Liebe erfüllt. Wir sind geschaffen, um unseren Part auszufüllen, in der Part-nerschaft. Die Früchte der Emma-Leserinnen verdörren nur langsam. Wir wollen nicht ohne Partner, können aber auch nicht mit? Natürlich können wir! Wir brauchen einander, und nicht nur für den wöchentlichen Beischlaf.
Wir brauchen es, uns zu bewundern, uns zu erfahren, uns zu spüren – es für uns rote Rosen regnen zu lassen. Wir brauchen den starken Arm in der Dunkelheit und die großen Pranken als Wärmflasche auf dem Bauch zur Zeit der Tage. Und wer trägt mühelos 4 Wasserkisten in den 5. Stock, ohne zu keuchen? Wer schließt unser Auto kurz? Zum Überleben brauchen wir einander nicht. Aber zum Lieben, Wachsen, Reifen, Erfahren! Um welchen Preis wollen wir heute noch alles allein schaffen? Wir haben uns Respekt verschafft. Nun wollen wir Frau mit allen Sinnen sein. Doch wo sind die Männer, die einst nach uns jagten? Wir wollen keine Frauenversteher, denn Frauen kann man nicht verstehen. Wir wollen lieben, deshalb wollen wir Liebende sein! Wenn Singlefrau allein das Bett bevölkert, mit Tageszeitung und Laptop im Arm einschläft, dann ist das unabhängig, aber zugleich auch unromantisch. Und wieder wird ihr morgens niemand sagen, wie schön sie trotz Kissenabdruck auf der Wange ist. Frau – sie zahlt die Rechnungen allein, hilft sich selbst in den Mantel und kann auch die Tür für sich öffnen. Aber Schluss damit! Wir müssen niemand mehr etwas beweisen.
Lasst uns die Männer wiederbeleben. Klar könnten wir auch jagen, aber wilde Löwen attackieren? Was haben wir wirklich gewonnen seit den 60ern? Frauen haben sich einen Platz in Politik und Wirtschaft erkämpft. Sie arbeiten trotz Nachwuchs. Sie dürfen Chefin über Männer sein. Aber was haben sie emotional gewonnen? Wir sind frei, doch auch einsam. Reich, doch auch unglücklich. Wir sind mit 50 noch attraktiv, tragen mit 60 noch keine Feinrippschlüpfer. Und sonst? - Echte Kerle – wie sehen die aus? Ich weiß es nicht wirklich, aber ich weiß, dass Männer uns Frauen sehr lieben, sonst hätten sie für uns weder das Telefon noch die Waschmaschine und vieles andere erfunden. Männer lieben Frauen - und nicht nur, weil sie uns brauchen. Nicht nur, weil wir Leben schenken können. Und Frauen lieben Männer – nicht nur, weil sie breitere Schultern haben.
Männer werden nie gute Frauen. Und Frauen nie gute Männer. Beide sind toll – und am tollsten, wenn sie sich ergänzen!
Letzte Kommentare