Stiftungen, Vereine und Organisationen kämpfen um jeden Cent, der bei uns locker sitzt, um Kindern vor Ort oder in Afrika eine Schale Reis zu schenken. Jeden Tag werden wir daran erinnert, dass woanders in jedem Augenblick kleine Herzen aufhören, zu schlagen. Kleine Organe versagen. Menschen ihre Wohnung gegen einen Schlafplatz unter einer Brücke tauschen. Wir können gar nicht wegschauen. Ich kann es nicht. Und dann stolpere ich über Menschen wie Heather Mills, die Obdachlose großzügig bedenkt – und trotzdem bleiben für sie selbst noch 200 Mio. Dollar im Monat übrig? Ich muss mich übergeben, denn die Relation stimmt nicht! Wie viel braucht ein Mensch? Die Ansprüche reich Geschiedener wachsen – wachsen wie die Sterbenden um uns herum.
Ob es in Amerika die Idee SEITENWECHSEL gibt?
Ich finde es genial. Und doch höre ich die Stimmen im Nachruf schon: man kann auch ohne Gebühren wohltätig werden. Ja? Sind Sie es? Wann waren Sie es zuletzt? Wenn Sie in diesen Tagen der sinkenden Temperaturen an einem Bettler vorbeigehen, dann legen Sie ihm doch mal ein paar Handschuhe nebst einem Schein in die Dose. Sie werden den Schein am Ende vergessen haben, er wird nicht fehlen. Aber einem einzigen Menschen hat er Wärme geschenkt. Nicht nur für seine Hände!

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